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STEINMETZ COMMODORE A HINTERACHSE

Bericht der Automobil Revue, datiert vom 30.07.1970 (aus Qualitätsgründen als Text hier reingestellt):
 
OPEL-RAKETEN, EINST UND JETZT oder Opels Puls schlägt schneller...
 
Zwar strahlt der Name OPEL in Sportkreisen oder einfach bei den Fans nicht jenen Glanz wie etwa FERRARI, LOTUS oder PORSCHE aus, doch hat sich die Politik des Hauses, das bis vor wenigen Jahren praktisch jede Beziehung zum Automobilsport abgebrochen hatte, in bezug auf die Wettbewerbe deutlich geändert. Man nimmt nicht mit Spezialfahrzeugen wie etwa die Monopostos, die Prototypen oder überhaupt mit einer Werkmannschaft an Veranstaltungen teil, sondern man hat es in erster Linie seit der Schaffung des Rallye Kadett verstanden, einen weiten privaten Sportfahrerkreis aufzubauen, dessen Komponenten an Rallyes, Dauerprüfungen jeder Art, an Rundrennen, Slaloms und Bergrennen vertreten sind.
 
Das Image der Marke hat sich in den lezten Jahren auch durch die Schaffung einer Relation zum Motorsport gewandelt. Ein Opel braucht nicht mehr ausschliesslich eine lammfromme Familienkutsche zu sein, mit der der Papa seine Angehörigen sonntags ausführt. Opel ist im Begriff, eine Sporttradition aufzubauen, die an frühere Zeiten anknüpft; man denke nur an die Grand-Prix-Wagen aus den Jahren vor dem ersten Weltkrieg (1913: 12-Liter Rennwagen mit 260 PS) oder gar an den berühmten Opel-Raketenwagen mit seitlichen Stabilisierungsflügeln (1928). Mit jenen Jahren bleibt auch der Name CARL JOERNS unauslöschlich mit der rennsportlichen Aktivität des deutschen Hauses verbunden. Die heutige Linie ist restlos auf den Serienwagensport der Privaten auf populärer, preisgünstiger Basis ausgerichtet: den Kunden werden Fahrzeuge angeboten, die sich dank der grossen Auswahl an Sportzubehör (Sportgetriebe, Sperrdifferential, Halogenlampen, Sportsitze, Spezialfelgen etc.) noch zweckmässiger für die Wettbewerbe präparieren lassen, wobei es noch Frisierkünstler wie KLAUS STEINMETZ gibt, welche brav aussehende Limousinen in angriffslustige Katzen zu verwandeln verstehen.
 
Im Werk besteht dien Sportzentrale, die von T.P. PREIKSCHAT geleitet wird, wo man die ganze Sportwagenbewegung OPELs koordiniert. Daneben ist die Firma STEINMETZ ein vom Werk getrenntes Spezialunternehmen, das von OPEL anerkannt ist. Weder T.P. Preikschat noch KLAUS STEINMETZ brauchen sich über Arbeitsmangel zu beklagen: 1969 zählte man in Deutschland nicht weniger als 3000 OPEL-Sportfahrer.
 
Das Werk analysiert die Wünsche der Kunden, es werden Prämien für erfolgreiche Sportfahrer ausbezahlt; für die heiklen Fragen der Homologationen (welche Teile sind homologiert, welche nicht?) steht die auf Hochturen laufende Sportabteilung dem weiten Fahrerkreis zur Verfügung. T.P. PREIKSCHAT: "Der Sport befruchtet die Autoindustrie, wir haben dies auch festgestellt. Aenderungen und Neuerungen werden im Sporteinsatz getestet, vielleicht kann man sie später sogar für die Serie übernehmen. Unser Hauptziel bleibt jedoch stets die Sicherheit, die Leistung folgt an zweiter Stelle."
 
STEINMETZ für "heisse Oefen"
 
Zusammen mit anderen Tunings-Firmen hat sich der frühere Abarth-und BMW-Techniker, Rennfahrer und Rennleiter KLAUS STEINMETZ zur anfänglich gar nicht leichten Aufgabe gemacht, den OPEL-Fahrzeugen auch das letzte Restchen des früheren Hut-Hosenträger-Zigarren-Images zum Verschwinden zu bringen und den biederen Fahrzeugen etwas Sportgeist einzublasen. Die kleine Rüsselsheimer Frisier-Werkstätte STEINMETZ- AUTO-TECHNIK GmbH hat sich aus kleinen Anfängen zu einer vom Opel-Werk anerkannten Tuning Firma mit 55 Angestellten entwickelt. Dieser Erfolg ist sicher zum grossen Teil auf die sauberen und seriösen Arbeitsmethoden des PS-Zauberers STEINMETZ zurückzuführen; ohne das Ja-Wort des obersten OPEL Managements und dessen Bestreben, mit OPEL Fahrzeugen auch sportlich orientierte Fahrer anzusprechen, hätten sowohl STEINMETZ als auch IRMSCHER, GREDER, der Schwede ELKLUND und alle anderen Frisierwerkstätten keine derartigen Entwicklungsmöglichkeiten gehabt.
 
Der von oben diktierte oder gewünschte Drang zum "sportlichen Image" wurde sofort von den Käufern wahrgenommen. Die technische Basis war gegeben; Frisierkünstler begannen sich nun auch für OPEL Fahrzeuge zu interessieren. Trotz des offensichtlichen Zögerns des Mutterswerks, sich wersseitig am Rennsport zu beteiligen, existieren doch sehr enge Beziehungen zu den einzelnen Frisierfirmen. Unser Besuch galt der STEINMETZ-WERKSTÄTTE; um uns über den Stand in der OPEL-Frisiertechnik zu informieren, hätten wir ebensogut eine andere von OPEL anerkannte Tuning-Werkstätte besuchen können. Die Zusammenarbeit unter den einzelnen PS-Zauberern ist nämlich recht eng, und oft werden letzte Erfahrungen, Homologationsprobleme und anderes im Gremium besprochen und diskutiert.
 
Zuwenig Platz in neuen Gebäude
 
Die neu angelegte Werkstätte mit eigenen Konstruktions- und Administrationsbüros wurde anfangs dieses Jahres in Betriebe genommen. Die ganze sehr internationale Belegschaft (bei STEINMETZ sind Fremdarbeiterprobleme unbekannt) besteht aus PS-Enthusiasten, welche ihre Arbeit mit sichtlicher Begeisterung ausfähren. Unter den Spezialisten befinden sich fünf ehemalige BMW-Leute. Typisch für einen Betrieb dieser Art: Personalprobleme gibt es nicht. Im Gegenteil kann STEINMETZ die geeignetsten Leute aus einer Vielzahl von Anwärtern heraussuchen.

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OPEL COMMODORE A GRUPPE-2-GS/E mit superbreiten Felgen, in den typischen STEINMETZ Farben Gelb/Schwarz

Wie wir anlässlich unseres Besuches festellen konnten, ist der Commodore das zurzeit beliebteste Frisierobjekt. Ueberall stehen diese Fahrzeuge, meist nachträglich von Kunden hierhergebracht, herum und warten auf optische oder mechanische Behandlung. Obschon bei STEINMETZ auch sehr schnelle Autos gebaut werden - wir sahen einen für Renneinsätze präparierten Commodore GS/E mit 2970 ccm und 240 DIN/PS, besteht der Haupteil der Arbeit aus Kotflügelverbreiterungen und nochmals Kotflügelverbreiterungen. Die formschönen Zusatz-Kotflügel bestehen aus Kunstoff und werden in Verbindung mit breiteren Rädern verlangt. Ebenfalls sehr gefragt sind sportliche Gags im Inneren der Wagen, wie Zusatzinstrumente, Steinmetz-Lederlenkrad, Konsolen etc. Das genannte sportliche Zubehör kann auch durch den STEINMETZ RALLYE SHOP, ganz in der Nähe der Werkstatt gelegen, bezogen werden. Dieses Geschäft ist übrigens auch der Ort, wo sich die schnellen OPEL-Leute jeweils zu Benzin-Gesprächen treffen.
 
Echte Frisierarbeit kann, wie bei allen grösseren Werkstätten dieser Art, nach Mass bestellt werden. Werden die diversen Spezialwünsche bereits beim Kauf angebracht, gelangt der Wagen vor der Auslieferung an den Kunden zu STEINMETZ, welcher die verlangen Arbeiten durchführt. Vielfach bringen die OPEL-Fahrer ihre Autos auch erst nach einiger Zeit in Behandlung. Komplizierte Tuning-Arbeiten, wie sie für die vordersten Plätze im Rennsport nötig geworden sind, sind wie überall nicht gerade billig, wie der reichaltige und detaillierte Katalog zeigt, sind nach oben keine Grenzen gesetzt. Auf alle Fälle braucht sich die OPEL-Frisierindustrie für die nahe Zukunf keine Sorge zu machen. Wie wir hörten, herrscht bei STEINMETZ bereits wieder akuter Platzmangel. Eine grössere Werkstatt ist geplant.
 
Auch wenn das Tunen von OPEL Motoren aus irgendeinem Grund nicht mehr interessant wäre, könnten die Spezialfirmen weiterbestehen. Sie würde dann ausschliesslich breitere Kotflügel, Schalensitze und Lederlenkräder montieren, vor allem aber breitere Kotflügel...

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RIGOROSE BEHANDLUNG - Wenn ein Kunde Kotflügelverbreiterungen an seinem Wagen wünscht, kostet es ihm einige hundert DM. Die Arbeit wird jedoch gründlich und sauber ausgeführt. Das Kotflügelblech wird zum grossen Teil weggeschnitten; an seine Stelle kommt der vorstehende Wulst aus Kunststoff.

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